Stable Isotope Meeting (STING) 2026 besucht das Jungfraujoch
Mehr als 40 Isotopen-Biogeowissenschaftler versammelten sich im Januar 2026 im kalten und verschneiten Bern zum STING „Stable Isotope Meeting”. Das Treffen brachte die Isotopen-Community zusammen, um Fortschritte, Durchbrüche, Herausforderungen und nächste Schritte hinsichtlich der Verwendung von Isotopen zum Verständnis des C- und N-Kreislaufs, insbesondere der CH4- und N2O-Emissionen, zu diskutieren. STING26 war in vier Sitzungen unterteilt:
• Hintergrund und Basis-Messungen (Organisatorin: Eliza Harris, Universität Bern)
• Seltene Isotope (Organisator: Joachim Mohn, Empa)
• Kombinierte Isotopenmessungen (Organisator: Benjamin Wolf, Karlsruher Institut für Technologie)
• Isotope in der praktischen Anwendung (Organisator: Phillip Agredazywczuk, Universität Bern)

Viele der diskutierten Themen waren für die Forschung in den Jungfraujoch-Laboratorien relevant, sodass wir nach Ende der Konferenz am 9. Januar einen Exkursionsausflug zur Station unternommen haben. Am Jungfraujoch werden derzeit eine Reihe von Isotopenmessungen durchgeführt, darunter Online-CO2-Isotopenmessungen der Empa, Flaschenprobenahmen mit anschließender Isotopenanalyse von CO2 und CH4 durch die Universität Bern, ICOS und das Max-Planck-Institut IsoLab sowie 14C-Messungen von CO2 und CH4 durch das LARA-Labor der Universität Bern und ICOS. Die STING-Gruppe hatte zwar kein Glück mit dem Wetter, aber wir hatten dennoch einen ausgezeichneten Besuch, und das HFSJG-Team freute sich sehr, diese vielfältige Gruppe von Wissenschaftlern in der Forschungsstation begrüßen zu dürfen.

